Schrenzerschüler informieren sich über Mobbing

Schmähkommentare in Facebook, Beschimpfungen über WhatsApp, Fake-news im Internet. Beschimpfungen, Schmähungen, Beleidigungen scheinen heute zum normalen Leben zu gehören. Sie sind schnell geschrieben und abgeschickt, die Auswirkungen auf die Betroffenen bekommt man nicht mit. Oft genug wird dieses schlechte Benehmen, obwohl es eine Straftat ist, einfach hingenommen, ertragen, bis es nicht mehr tragbar ist. Dieser Problematik widmete sich nun die Klasse 7d der Schrenzerschule mit ihrer Klassenlehrerin, Brigitte Milde und der zuständigen Beratungs-und Förderschullehrerin, Elke Ludwig im Rahmen des Gesellschafts-lehreunterrichts. Als Referentin für ein Unterrichtsprojekt gegen Mobbing konnten sie Nurhan Lill-Isfen von der Jugendgerichtshilfe des Wetteraukreises gewinnen. Sehr kompetent und einfühlsam klärte sie zunächst über die Grundrechte eines jeden einzelnen wie z.B. das Recht am eigenen Bild, körperliche und seelische Unversehrtheit, über Straftaten und Strafen auf.

Im Anschluss wurde über die Mobbing-Problematik berichtet und diskutiert. Betroffenheit machte sich breit, als einige über ihre Gefühle redeten, wenn sie über längere Zeit geärgert wurden oder in anderen Zusammenhängen schlechte Erfahrungen mit Freunden und Klassenkameraden gemacht hatten. So wurde es vielen klar, wie uncool es ist, andere auszugrenzen, mit Schmähungen zu verletzen und zu ärgern.

Selbstkritisch bekannten sich einige Schüler und Schülerinnen zu Taten, die sie im Nachhinein bereuen. Gemeinsam überlegte die Klasse, was man unternehmen kann, wenn man Kenntnis von einem Mobbingfall erhält und wie man gemeinsam daran arbeiten kann, dass dies nicht mehr vorkommt

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