Schrenzerschüler auf den Spuren von Köcherfliegenlarven und Co.

Das Jagdfieber hatte die 22 Sechstklässler der Schrenzerschule ganz unvermittelt erfasst als sie das grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau in Bad Schwalbach gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Christiane Sasse und Karin Balasch, besuchten. Nach einer kurzen Einweisung gingen die wissbegierigen Schrenzerschüler bewaffnet mit Kescher, Eimer und Lupen zunächst an den großen Weiher. Von der warmen Sonne angelockt standen hier viele Stichlinge im warmen Wasser und landeten somit als leichte Beute in den Eimern der begeisterten Schüler, die die Fische eingehend betrachteten und anschließend wieder in die Freiheit entließen. Als nächste Station stand der Menzebach auf dem Programm. Hier gab es wahre Schätze zu entdecken: einen lustigen Egel, unzählige Eintagsfliegenlarven über deren interessanten Lebenszyklus die erfahrene Biologin, Dr. Carolin Dreesmann, berichtete, oder die Köcherfliegenlarve, die ihr empfindliches Hinterteil mit einem Köcher aus kleinen Steinen und Ästchen schützt. Nachdem die erbeuteten Wassertiere eingehend betrachtet und bestimmt worden waren, zeigte die Biologin der Landesgartenschau, dass diese Wasserbewohner ganz wichtige Hinweise auf die Qualität eines Gewässers geben –  viel verlässlicher als dies mit chemischen Methoden möglich ist. Erfreut stellten die jungen Besucher der Klasse 6b fest, dass der Menzebach ein sehr sauberes Gewässer ist.

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