Anne-Frank-Ausstellung im Butzbach Museum

Ende Mai gab es im Museum der Stadt Butzbach eine Ausstellung über das Leben von Anne Frank. Die Ausstellung beinhaltete zwei Themenbereiche, die den Zuhörern von Schülerinnen und Schülern der Schrenzerschule und des Weidig Gymnasiums vorgestellt wurden.

Im ersten Teil der Ausstellung ging es um die Historik der Nazizeit und somit auch um das Thema der Ausstellung, genauer gesagt um das Leben von Anne Frank und das Leben von damals im Allgemeinen. Im zweiten Teil ging es um die Diskriminierung und den ,,Rassismus” heutzutage.
,,Die Zeit damals war vor allem für Juden nicht einfach. Sie wurden von Tag zu Tag immer mehr aus dem Alltag ausgeschlossen und trugen die Schuld an allem was passierte“, sagte die Schülerin Lejla Huskic. Das musste auch das junge Mädchen namens Anne Frank, das der jüdischen Religion angehörte, am eigenen Leib ertragen. Ihr Leben verbrachte sie mit ihrem Vater Otto Frank, ihrer Mutter Edith Frank und ihrer älteren Schwester Margot Frank in Amsterdam, wo ihr Vater eine eigene Firma betrieben hatte. Diese Firma wurde jedoch nach der Entrechtung der Juden von Nazis übernommen.
Aufgrund von Judenverfolgung mussten Anne und ihre Familie in das Hinterhaus der Firma von Otto Frank einziehen. Es war nicht leicht, da sie erstens das Haus nicht verlassen konnten und sich zusätzlich die Wohnung mit der Familie Van Pels und einem Bekannten namens Fritz Pfeffer teilen. Dazu muss man erwähnen, dass nicht alle Arrier schlecht zu Juden waren. Beispiele dafür sind Johannes Kleiman, Victor Kugler, Miep Gies, Jan Gies und Bep Voskuijl, die zu dieser schlimmen Zeit die Familie von Anne Frank und deren Bekannte unterstützt und versteckt gehalten haben.
Dennoch hielt das Versteck nicht lange. Sie wurden schon nach wenigen Jahren, genauer gesagt am 4. August 1944, entdeckt und in Konzentrationslager verschleppt.
Das erste Konzentrationslager in das Anne, ihre Schwester und ihre Mutter kamen war das Konzentrationslager Auschwitz, wo die Mutter an Hunger verstarb. Anne und ihre Schwester Margot wurden anschließend nach Bergen-Belsen verschleppt, wo sie an der Krankheit Typhus im März 1945 verstarben. Otto Frank war der einzige Überlebende der Familie. Nach dem Krieg heiratete er erneut eine jüdische Frau mit der er bis an sein Lebensende lebte.

Lejla Huskic , 9b

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