In der Schrenzerschule wirken Kopf, Herz, Hand und Fuß zusammen

Nachdem die frisch gebackenen Fünftklässler unserer integrierten Gesamtschule Schrenzerschule nun viel Gelegenheit hatten, ihre neue Schule, Mitschüler, Lehrer und Lehrerinnen kennenzulernen, wurden sie nun von den Sechstklässlern und ihren Religionslehrern und –lehrerinnen zu einem gemeinsamen Schulanfangsgottesdienst in die St. Gottfriedskirche eingeladen. Die Schüler der sechsten Jahrgangsstufe hatten  kleine Beiträge vorbereitet und so gestaltete sich der  Gottesdienst lebendig.

Fast wie im Leben wurden die fast 150 Anwesenden  Zeuge von einem Streitgespräch zwischen Auge, Fuß, Hand und Ohr.  Jeder Körperteil hält sich selbst für besonders wichtigst und achtet eifersüchtig darauf, was die anderen leisten. Schließlich vernehmen die Streitenden aber die leise, mahnende Stimme des Herzen. Es erinnert sie daran, dass alle aufeinander angewiesen sind und der Körper nur funktioniert, wenn alle gut zusammenwirken. Diese Idee griff auch der katholische Pfarrer, Tobias Roßbach in seiner Predigt mit den Worten „Neid ist Gift“ auf. Man solle sich immer daran erinnern, dass man was kann und etwas in die Gesellschaft reinbringen kann. Jeder ist geliebt und muss daher die anderen nicht klein machen. Um diese Gedanken weiter zu tragen, sandte er symbolisch einige Schüler in die Gemeinde aus, die über einen Händedruck den Gedanken und Wunsch nach Frieden weitergaben. Mit dieser Symbolik entsprach er auch ganz der Schulphilosphie der Schrenzerschule.

Untermalt wurde der Gottesdienst durch Gitarrenklänge, die Pfarrer Christoph Baumann anstimmte, während Elke Ludwig die Anwesenden zum Mitsingen der einprägsamen Lieder animierte.

 

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