Inklusive Beschulung

Inklusive Beschulung an der IGS Schrenzerschule Butzbach

Was in den vergangenen Jahren noch eine Ausnahme war, ist heute in der Modellregion „Inklusive Bildung im Wetteraukreis“ eine Selbstverständlichkeit*.

Auch an der Schrenzerschule werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern unterrichtet. In den Klassen mit inklusiven Unterricht wird eine Atmosphäre geschaffen, in der jedes Kind und jeder Jugendlichen – unabhängig von seiner Herkunft, seinen Stärken und Schwächen – seinen Anteil hat und wertgeschätzt wird. Wir sehen unsere Aufgabe darin, unsere Schülerinnen und Schüler optimal und individuell in gemeinsamen Lerngruppen zu fördern.

In der Schrenzerschule sind alle Kinder und Jugendlichen willkommen. Die Lehrer verfolgen das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gesamtpersönlichkeit individuell zu unterstützen und zu fördern und zu fordern, um so ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern. Nur auf diese Weise kann das Selbstbewusstsein bzw. das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen gestärkt und eine Basis für erfolgreiches Lernen angelegt werden. Individuelle lern- und lebensbegleitende Förderung, die eine am Einzelfall orientierte Kind-Umfeld-Analyse beinhaltet, begreift das Kind bzw. den Jugendlichen als eigenaktives Individuum und geht von seinem Können und seinen Stärken aus.

Inklusive Beschulung ist die Chance für alle Schüler, sich in einem heterogenen Lernumfeld hinsichtlich sozialer und fachlicher Fähigkeiten individuell zu entfalten. Damit werden tragende Bausteine im Wertesystem einer modernen Gesellschaft erfahren: Akzeptanz und Solidarität.

Ansprechpartner für die Inklusion an unserer Schule sind die Lehrkräfte des regionalen Beratungs- und Förderzentrums Gabriel-Biel-Schule

*Die UN-Behindertenrechtskonvention legte im Jahre 2008 im Artikel 24 (Inklusive Bildung) die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Schüler in Allgemeinbildenden Schulen und damit den Zugang von Schülern mit Behinderungen zur Regelschule als den Normalfall fest.

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